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#1: E IS FOR EVERYWHERE

So simple Dinge wie auf eine Webseite zu surfen, ein Produkt zu finden und es dann zu kaufen eröffnet Konsumenten eine Welt, in der (E-)Commerce zu jedem Zeitpunkt nur einen Klick (oder ein Tippen oder eine Wischbewegung) entfernt ist.

E-commerce bekommt sehr schnell immer mehr Gesellschaft, nämlich von „M-“ und „T-“commerce (über Mobile, Tablets und TV). Unabhängig vom Medium werden Konsumenten immer die neuesten verfügbaren Technologien nutzen, sofern sie ihnen dabei helfen, auf spannende Art und Weise das beste Produkt zu finden. Beispiele:

SCREEN CULTURE

SCREEN CULTURE haben wir bereits in unserem Briefing zu den 12 Wichtigsten Konsumtrends für 2012 betrachtet. Für Händler kann alles, ob Bushaltestelle oder Fernsehsendung, ein Verkaufsmöglichkeit sein, da die mit Smartphones bewaffneten Konsumenten jede innovative Idee oder Technologie begrüßen, durch die sie immer und überall shoppen können*.

* Anmerkung: Das war's auch schon mit M-commerce für dieses Briefing. Stimmt, die Grenzen zwischen Mobile und Online verschwimmen von Tag zu Tag mehr, besondern für die „mobile-first consumers“ in wachsenden Märkten. Aber um das Ganze sowohl für uns als auch für Sie in Grenzen zu halten, sparen wir uns die Vielzahl der Innovationen im M-commerce für ein anderes Trend Briefing auf!

Tesco Homeplus: QR-Code-Shopping an Bushaltestellen

Seit der Pilotinstallation von Tesco Homeplus in Korea tauchen die mit QR-Codes bestückten „Shopping Walls“ überall auf. Nachdem die App mit fast 1 Million Downloads die beliebsteste Shopping-Anwendung in Korea wurde hat das Unternehmen die Initiative auf 20 Bushaltestellen in Seoul erweitert.

Virtuelle QR-Shops

Marken, die ebenfalls QR-Shops nutzen, sind eBay in London und New York, PayPal in Singapur, der Luxusmode-Händler Net-a-Porter und der Online-Lebensmittelhändler Ocado. Eher traditionell aufgestellte Händler wie Toys"R"Us, Sears und Kmart und Hersteller wie Procter & Gamble setzen ebenfalls auf die „Shops“. Durch die Kombination aus Neuheit, Convenience und niedrigen Aufstellkosten könnten Shopping-Walls zu einer Retail-Innovation werden, die läuft und läuft und läuft...

Glamour & L’Oreal: Fashion-Taxis

Während der New York Fashion Week arbeitete die Glamour mit L’Oreal zusammen, um Taxi-Passagieren in ausgewählten Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, Lancôme-Produkte direkt auf Touchscreens zu erleben und zu bestellen.

‘Watch with eBay’ iPad-App

eBays neue iPad-App beinhaltet „Watch With eBay“. User „betreten“ den Kanal, den sie gerade im TV sehen, um relevante Kaufartikel zu entdecken. Zum Beispiel können Sportfans Fanartikel passend zum Team auf dem Schirm erwerben.


ALL THE WEB’S A (SHOP) WINDOW

„DAS WEB IST EIN (SCHAU-)FENSTER“

Konsumenten können längst nicht mehr nur offline sofort alles kaufen, was ihnen begegnet (lesen Sie dazu unser Trend Briefing vom Februar/März 2012, POINT-KNOW-BUY). Auch online können die Menschen immer öfter Artikel, die sie auf Bildern oder in Videos sehen, anklicken, finden, und sofort kaufen*.

* Wie es bei vielen neuen Technologien bereits der Fall war werden auch hier einige Herausgeber nicht der Versuchung widerstehen könne, ihre Bilder und Video mit nerviger Werbung vollzukleistern. Sie brauchen uns allerdings nicht zu sagen, dass wir Ihnen sagen sollen, dass Sie grundsätzlich nur subtile, hilfreiche und gewünschte Produktlinks integrieren sollten. Und nein, aggressive Pop-Ups werden auch niemals „cool“ werden.

IKEA & ThingLink: Käufliche Abbildungen

IKEA verwenden eine Technologie von ThingLink, um Produktlinks in die Bilder in ihren schwedischen Blog zu integrieren und es so Kunden zu ermöglichen, direkt vom Foto aus zu shoppen.

Stipple: Bilder-Marktplatz

Mit Stipple können Konsumenten auf einem Foto ein Objekt ihrer Begierde finden und sofort erwerben.

Gucci: Direkt im Spring/Summer 2012-Video shoppen

Bis POINT-KNOW-BUY-Technologien standardmäßig von allen benutzt werden können, die sich online Videos anschauen, hängt es an den Marken, „shopping-fähige“ Videos zu produzieren. Genau das hat Gucci getan, um seine Spring/Summer 2012-Kollektion zu promoten.

ClickBerry: Videos taggen und so interaktiv machen

ClickBerry bietet eine Reihe von Lösungen, mit denen Videos interaktiv werden, indem man im Video klickfähige Bereiche festlegt.


ON TO OFF

„VON ON NACH OFF“

So ziemlich alle Konsumenten sind heute online, aber dennoch macht es manchmal auch für die größte Onlinemarke Sinn, sich von ihren virtuellen Wurzeln zu lösen und ihre Konsumenten direkt in der echten Welt anzusprechen. Denn wie wir in RETAIL RENAISSANCE festgestellt haben sind die Konsumenten noch lange nicht bereit, „echte“ Erlebnisse aufzugeben.

Amazon: Eröffnet der Online-Riese ein Ladengeschäft?

Im Februar 2012 berichtete der Blog Good E Reader, dass Amazon eine Filiale in seiner Heimatstadt Seattle eröffnen wird, um dort seine gebrandeten Produkte wie das Kindle zu präsentieren.

Google: Gerüchte um einen Store in Dublin

Nachdem im Oktober 2011 ein Chromebook-Pop Up Store in London auftauchte, führte ein bei der Stadtverwaltung eingereichter Genehmigungsantrag zu dem Gerücht, dass Google einen echten Store im irischen Dublin plant.

Groupon: Gibt es in Chicago auch am Automaten

Die Deal-Webseite Groupon stellte im Januar 2012 in Chicago interaktive Automaten auf und ermöglicht es so den Menschen, Deals für lokale Geschäfte direkt vor Ort zu kaufen.

Living Social: 918 F Street

Groupons Wettbewerber Living Social eröffnete in Washington D.C. mit 918 F Street eine 2600 Quadratmeter große Fläche, auf der die Erlebnisse, die man auf der Seite kaufen kann (z. B. Koch-, Mal- oder Yogakurse) direkt erlebbar werden.

Threadless & GAP: T-Shirts vom Online-Händler im Laden

Threadless, eine Crowdsourcing-Website für T-Shirts, ist einer der erfolgreichsten Modehändler im Internet. Zusammen mit GAP launchte das Unternehmen im Februar 2012 eine Kooperation, in deren Rahmen 25 T-Shirts nun in ausgewählten GAP-Stores erhältlich sind.

Stylistpick: Kuratoren im Pop Up-Store treffen

Stylistpick, ein Service für personalisierte Accessoire-Abos, eröffnete im Februar 2012 im Westfield Shopping Center in London einen Pop Up-Store, in dem Fans die berühmten Kuratoren hinter den Kollektionen treffen konnten.

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OFF TO ON

„VON OFF NACH ON“

Konsumenten erwarten von offline genauso sehr, online verfügbar zu sein, wie sie Onlinemarken auch offline schätzen. Online-Shops von Marken sind dabei wirklich nichts neues, aber die folgenden OFF TO ON-Innovationen sind uns doch aufgefallen:

Turnhills: Ein Schaufensterbummel - nur online!

Turnhills ist eine crowdgesourcte Sammlung von echten Schaufenstern. Die Seite gibt es seit Dezember 2011, aber deckt momentan nur New York ab.

Google Catalogs: App bietet digitale Version des Ladenkatalogs

Googles Catalogs-App für Tablets verlegt physische Kataloge ins Netz. Über die App kann man Kataloge von Marken wie Bloomingdale's, Neiman Marcus, Nordstrom, Sephora und Williams-Sonoma durchblättern. User können dabei nach Produkten in einem oder mehreren Katalogen suchen, und sie dann online kaufen oder eine Filiale in der Nähe finden.

PanoPlaza: Online-Shopping in echten Läden

Das japanische PanoPlaza gibt es seit Januar 2012. Mit Hilfe von 360 Grad-Panorama-Aufnahmen erstellt die Seite virtuelle Versionen von echten Läden inklusive „Hotspots“, an denen Produkte gekauft werden können. In Tokio wurde die Technologie bereits für ein Kaufhaus, einen Buchladen und ein Süßwarengeschäft verwendet.

Plink: Facebook Credits für Offline-Käufe

Seit Januar 2012 gibt es Plink, ein Treue-Programm, bei dem die Teilnehmer für Ausgaben in Läden und Restaurants mit Facebook Credits belohnt werden. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören Taco Bell, 7-Eleven und Dunkin’ Donuts - daraus ergeben sich in den USA über 25 000 Sammelpunkte.



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