DIE 12 WICHTIGSTEN KONSUMTRENDS FÜR 2012


Einführung | Wie in vergangenen Jahren werden auch 2012 einige Marken am Abgrund stehen und anderen wird es überdurchschnittlich gut gehen. Und obwohl wir Ihnen keine Hilfe in Sachen Staatsbankrotte oder insolvente Unternehmen geben können, so glauben wir, dass es für kreative Marken und Unternehmen mehr Chancen als je zuvor gibt, auf die sich verändernden Konsumentenbedürfnisse einzugehen. In Kanada wie in Korea. Darum hier nun ein Überblick über 12 Konsumtrends (in zufälliger Reihenfolge), die Sie kennen müssen, wenn Sie in den nächsten 12 Monaten Schritt halten wollen. Los geht's!


1.

2012 werden Einkaufszentren, Fluglinien, Hotels, Themenparks, Museen, wenn nicht sogar ganze Städte und Nationen, den roten Teppich für die neuen Kaiser ausrollen und Besuchern sowie Kunden aus China mit maßgeschneidertem Service, Luxus und viel Aufmerksamkeit und Respekt begegnen.

RED CARPET lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Hilton, Starwood und Harrods)

2. DIY HEALTH

Konsumenten werden 2012 neue Technologien und Apps nutzen, um scheinbar unbemerkt und zu jeder Zeit ihren persönlichen „gesunden Lifestyle" zu überwachen und zu managen, und Benachrichtigungen über jedwede Änderung in ihrem Organismus zu erhalten.

DIY HEALTH lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Jawbone, Ford und Lifelens)


3. DEALER-CHIC

2012 werden die Konsumenten nicht einfach nur nach Deals und Schnäppchen jagen, sondern es auch mit viel Freude, wenn nicht sogar Stolz tun. Bei Deals geht es lange schon um mehr als nur ums Geld sparen: um die Spannung der Jagd und das Gefühl der eigenen Kontrolle und Klugheit. Und damit unweigerlich auch um Status.

DEALER-CHIC lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von American Express, Nokitum und Daitan)

4. ECO-CYCOLOGY

Immer häufiger werden Marken all ihre Produkte zur Entsorgung zurücknehmen (teilweise aufgrund neuer Rechtsvorschriften), und sie auf verantwortungsvolle und innovative Weise recyclen.

ECO-CYCOLOGY lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Dell, Nike und Garnier)


5. CASH-LESS
 

Werden Münzen und Geldscheine 2012 komplett verschwinden? Nein. Trotzdem ist die Idee einer bargeldlosen Zukunft bereits jetzt Realität, denn Major Player wie MasterCard und Google arbeiten an einem ganz neuen Ökosystem für Zahlungen, Belohnungen und Angebote für die neusten mobilen Technologien.

CASH-LESS lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Google, PayPal und Square)

6. BOTTOM OF THE URBAN PYRAMID

 

Die Mehrzahl der Kosumenten lebt in Großstädten, obwohl das Großstadtleben in vielen Teilen der Welt ein chaotisches, beengtes und manchmal weniger angenehmes Leben bedeutet. Gleichzeitig bedeutet die Kreativität und Lebensfreude dieser Konsumenten, dass es für Marken mehr Chancen als je zuvor gibt, auf die Hunderte von Millionen wenig bis mittelmäßig verdienenden CITYSUMER zuzugehen.

BOUP lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von PepsiCo, NCR und Aakash)


7. IDLE SOURCING

Jede Maßnahme, die es Konsumenten einfacher - wenn nicht sogar komplett mühelos - macht, ihren Beitrag zu leisten, wird 2012 beliebter sein als je zuvor. Durch die Verbreitung von immer besseren Sensoren in Smartphones werden die Konsumenten nicht nur immer mehr in der Lage, sondern auch immer mehr bereit sein, Informationen über ihren Ort oder ihre Aktivitäten freizugeben und so helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

IDLE SOURCING lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Street Bump und Waze)

8. FLAWSOME

Marken, die sich menschlich geben und auch eigene Schwächen aufzeigen, werden bei Konsumenten ganz groß rauskommen.

FLAWSOME lesen Sie in voller Länge hier


9. SCREEN CULTURE

Dank der wachsenden Beliebtheit von Smartphones mit Touchscreens, Tablets und der „Cloud“ wird 2012 eine SCREEN CULTURE entstehen, die nicht mehr störend wirkt, sondern persönlicher, involvierender und interaktiver als je zuvor sein wird.

SCREEN CULTURE lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Sky, 8ta und Huawei)

10. RECOMMERCE
 

Nie war es für clevere Konsumenten einfacher ihre alten Sachen wieder zu Geld zu machen oder voll auf den Wert ihrer Besitztümer zuzugreifen. 2012 ist „Eintauschen“ das neue Kaufen.

RECOMMERCE lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Decathlon, Amazon und Levi’s)


11. EMERGING MATURIALISM

Kulturelle Unterschiede werden zwar weiterhin die Wünsche der Konsumenten bestimmen, aber in fast jedem Markt werden gerade Konsumenten, die jung sind und/oder aus der Mittelschicht stammen, Marken begrüßen, die über ihre Grenzen gehen. Stellen Sie sich darauf ein, dass 2012 die direkten, gewagten oder privat produzierten Produkte, Dienstleistungen und Kampagnen aus sich noch entwickelnden Märkten zu den Aufsteigern gehören werden.

EMERGING MATURIALISM lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Diesel, Johnson & Johnson und Sanitol)

12. POINT & KNOW
 

Längst sind die Konsumenten daran gewöhnt, Informationen über alles und jeden online oder per SMS bekommen zu können. 2012 werden wir erleben, wie durch Objekte und sogar Personen visuelle Informationen mit der echten Welt verschwimmen.

POINT & KNOW lesen Sie in voller Länge hier (mit Beispielen von Starbucks, eBay und Amazon)


13. MORE-ISM

Für viele von Ihnen ist unser kostenloser Content vollkommen ausreichend. Dennoch ist dieses Trend Briefing nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was wir untersuchen. Falls Sie also Auskunft zu allen Trends brauchen, die wir 2012 verfolgen werden (und sich zudem für unseren exklusiven, mehr als 100-seitigen Trend Report 2012 interessieren), dann schauen Sie sich doch unseren Premium Service »




Nicht vergessen...

Wenn Sie soweit gekommen sind, dann können wir nur sagen: „Gut gemacht!“. Aber da es hier um Trends geht, und mit „Trends“ von der „Bevölkerungsentwicklung in China“ und dem neuen Filztrend im Herbst 2013 so ziemlich alles gemeint sein kann, müssen wir etwas genauer werden:

  • Wir untersuchen Konsumtrends. Keine Makrotrends. Obwohl...die untersuchen wir auch, aber wir veröffentlichen sie nicht. Also, wenn Sie eine „Makroaufnahme der globalen geopolitischen Entwicklung 2012“ brauchen, dann schauen Sie sich doch einfach Quellen wie das McKinsey Global Institute oder Global Trends an.
  • Trends tauchen bekanntermaßen auch nicht am 1. Januar auf und verschwinden am 31. Dezember wieder. Wir liefern Ihnen gerne Top-12-Listen, wenn Sie sie brauchen, aber da sich Trends ständig verändern, ist alles, was wir oben erwähnt haben, in irgendeiner Form irgendwo schon längst im Gange. Große Konsumtrends sind vielmehr Strömungen als Killerwellen.
  • Wir behaupten auch nicht, dass es 2012 nur 12 große Trends geben wird. Unsere Liste ist eine Auswahl, mit der Sie den bestmöglichen Start haben. Falls Sie sich mehr wünschen, dann lesen Sie noch einmal den Punkt 13 ;-)
  • Oh, und natürlich gilt keiner dieser Trends ausnahmslos für alle Konsumenten.
  • Last but not least, Trendforschung beinhaltet auch immer deren Anwendung. Und Innovation. Eine gewisse Praxis. Und Gewinne. Also vergessen Sie „Gut zu wissen“ und die „Zukunftsmusik“. Weiter unten finden Sie Informationen, wie Sie unsere Trends direkt anwenden können.


Anwenden

Für treue Leser ist es nichts Neues: Die 4 Methoden, wie man unsere Konsumtrends anwendet und an den Innovationen, die aus Ihnen entstehen, Geld verdient. Sie müssen sich nur selbst fragen, ob sie das Potenzial haben, (und wenn ja: wie):

  1. die Vision Ihres Unternehmens zu beeinflussen oder zu formen.
  2. Sie zu einem neuen Businesskonzept, einer ganz neuen Unternehmung oder einer neuen Marke zu inspirieren.
  3. ein neues Produkt, Service oder Erlebnis für eine bestimmte Konsumentengruppe einzuführen.
  4. die Sprache der Konsumenten zu verstehen, die bereits einen Trend „leben“.

Für mehr Tipps, wie Sie Trends erkennen und nutzen, schauen Sie einfach in unsere TIPS-Sektion. Easy peasy, oder?

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg. Und bitte, stellen Sie sicher, dass Sie sich für unsere kostenlosen Trend Briefings angemeldet haben. 2012 wird es viel Neues zu entdecken geben!